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Aus unserem Fotoarchiv 
 


 
     

Wenn ein Pfarrer seinem Bischof sagen darf, wo es lang geht...

Ende Februar 2008 wurde der österreichische Künstler Alfred Hrdlicka 80 Jahre alt. Aus diesem Anlass wollte das Dommuseum von Wien den bekannten Grafiker und Bildhauer mit einer Ausstellung ehren. Dies geschah mit ausdrücklicher Einwilligung von Kardinal Christoph Schönborn, angeregt durch seinen Dompfarrer, Toni Faber. Die  Auswahl der Werke lag in der Hand von Museumsdirektor Bernhard A. Böhler. So kam es, dass ein Bild aufgehängt wurde, das schon vor diesem Zeitpunkt als „blasphemisch und pornografisch“ bekannt war.

Das im Jahr 1989 geschaffene Bild des Anstoßes war das so genannte „Lionardos Abendmahl, restauriert von Pier Paolo Pasolini“, das irritierend mit der Kreuzigung Jesu dargestellt wird. Peinlich der Titel des Werks „S. Maria delle Grazie“ (Maria, Mutter der Gnaden). Abgebildet vor dem Kreuz sind eine Anzahl masturbierender Apostel. Schockierend die Erklärung des angeblich religiös inspirierten Hrdlicka anlässlich der Presseführung „Schon Leonardo war der Meinung, dass die Apostelrunde von Homoerotik zusammengehalten wurde.“

 


Heidemarie Seblatnig
 

Radio Vatikan

"Der internationale renommierte Künstler Alfred Hrdlicka wird im Auftrag der Erzdiözese Wien ein Werk zum Gedenken der Seligen Maria Restituta schaffen..."

Aufregende Ausstellung im Dommuseum Wien
 
Kritischer Kommentar einer Kunstdozentin aus Wien Meldung des päpstlichen Radios
(4. August 2008)
Artikel in der VATICAN-News
Nr. 54/ 15. August  2008
       
 
     
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